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FAQ zur Reform des Psychotherapeutengesetzes

Berufswunsch Psychotherapeut/in? Was ändert sich mit dem neuen Psychotherapeutengesetz?

Die meisten universitären Psychologie-Standorte werden in Zukunft polyvalente Psychologie-Bachelorstudiengänge anbieten, die sowohl einen Zugang zu den neuen Psychotherapie-Masterstudiengängen ermöglichen, als auch einen Zugang zu anderen wichtigen Forschungs- und Anwendungsbereichen der Psychologie. Wer eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten anstrebt und die Approbation in Psychotherapie erwerben will, kann danach einen dafür qualifizierenden Master-Studiengang der Psychologie mit Schwerpunkt in Klinischer Psychologie und Psychotherapie belegen, der die Erfordernisse der Approbationsordnung erfüllt.

Ja. Die universitäre Psychologie ist gerade sehr aktiv dabei, sich auf die Veränderungen und Übergangsregelungen einzustellen. Der Bachelor in Psychologie (wichtig ist hier die genaue Bezeichnung: B.Sc. Psychologie) ist an den meisten Standorten bereits jetzt sehr nah an der geforderten neuen Studienordnung, so dass Studierende im Normalfall nur noch ein paar Zusatzkurse belegen müssen. Sehr viele Psychologie-Standorte werden mit Inkrafttreten des Gesetzes (2020 oder 2021) auch gleich mit den Master-Studiengängen mit dem Schwerpunkt „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ beginnen. Für alle Studierenden, die im WS 2019/2020 anfangen, werden die Institute gut machbare Übergangsregelungen erarbeiten. Es empfiehlt sich also, direkt mit dem Psychologiestudium in Form eines polyvalenten Bachelors (B.Sc. Psychologie) zu starten.

Ja. Der Bachelor, der auf den Master mit dem Schwerpunkt „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ vorbereitet, wird allerdings auch nach der Reform ein polyvalenter (d.h. allgemeiner) Bachelor in Psychologie bleiben. Dieser polyvalente Bachelor wird – wie bisher – ein allgemeines Verständnis von den Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens vermitteln. Studierende können sich im Anschluss für verschiedene Schwerpunkte auch jenseits der Psychotherapie entscheiden. Der Großteil der psychologischen Universitätsinstitute wird ein Masterstudium mit der Spezialisierung auf Klinische Psychologie und Psychotherapie anbieten, das die Anforderungen einer Approbationsordnung erfüllt. Daneben werden aber auch weiterhin andere Schwerpunktsetzungen (wie z.B. der Organisations- und Wirtschaftspsychologie) möglich sein.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist geplant, dass die Änderungen des Psychotherapeutengesetzes am 1.10.2020 in Kraft treten. Unabhängig davon, dass sich dieser Termin ggf. auch auf 2021 verschieben könnte, werden sich die meisten psychologischen Universitätsinstitute bereits ab diesem Jahr darauf einstellen, ihren Studierenden gute Übergangsmöglichkeiten auf das neue System anzubieten, so dass ggf. unter Ableistung von Zusatzkursen die Voraussetzungen zum Zugang zu einem Psychotherapie-Master zu erlangen.

Wir gehen davon aus, dass die meisten Psychologie-Standorte gut machbare Übergangsregelungen bereits für diejenigen Studierenden treffen werden, die im WS 2019/2020 mit einem Psychologie-Master beginnen werden. Sehr viele Psychologie-Standorte werden mit Inkrafttreten des Gesetzes (2020 oder 2021) auch gleich neben allgemeinen Psychologie-Masterstudiengängen mit den Master-Studiengängen beginnen, die zur Approbationsprüfung vorbereiten.

Nein. Die universitäre Psychologie ist gerade sehr aktiv dabei, sich auf die Veränderungen und Übergangsregelungen einzustellen. An den meisten Standorten sind die Bachelorstudiengänge bereits sehr nah an der geforderten neuen Studienordnung. Sehr viele Psychologie-Standorte werden mit Inkrafttreten des Gesetzes (2020 oder 2021) auch gleich mit den Master-Studiengängen beginnen. Für alle Studierenden, die im WS 2019/2020 anfangen, werden die Institute gut machbare Übergangsregelungen entwickeln. Es empfiehlt sich also, direkt mit dem Psychologiestudium in Form eines polyvalenten Bachelors (B.Sc. Psychologie) zu starten.