Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Psychologie-Studium ist ein so genanntes konsekutives Studium, das heißt es gliedert sich in einen Bachelor- und einen darauf aufbauenden Masterstudiengang. Um sich Psychologe oder Psychologin nennen zu können, muss man mindestens 10 Semester Psychologie studiert haben (300 ECTS). In der Regel ist der Bachelorstudiengang für 6 Semester angesetzt. Der Masterstudiengang dauert in der Regel 4 Semester.

Das Bachelor-Studium

Im Bachelor lernen die Studierenden zunächst grundlegende Themen und Theorien des menschlichen Erlebens und Verhaltens kennen, zum Beispiel in der Allgemeinen Psychologie und Sozialpsychologie. Wichtig sind auch Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, zum Beispiel Statistik und Forschungsmethoden. Später erhalten Bachelor-Studierende Einblicke in die sogenannten Anwendungsfächer wie die Klinische oder Pädagogische Psychologie, und erproben ihr theoretisches Wissen erstmals in Form von Forschungspraktika an ihren Unis.

Das Master-Studium

Das Masterstudium dient der Vertiefung der Kenntnisse aus dem Bachelorstudiengang. An vielen Universitäten bietet sich hier bereits die Möglichkeit einer Spezialisierung, zum Beispiel in Richtung Klinischer Psychologie oder Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologie. Der individuelle Aufbau des Masterstudiums ist über die Internetseiten der jeweiligen Universität zu erfahren.

Aus- und Weiterbildung im Anschluss an das Studium

Die gute Nachricht: Grundsätzlich ist jeder Absolvent, der einen B.Sc. und M.Sc. in Psychologie vorweisen kann, für den Arbeitsmarkt bestens gerüstet und kann direkt in viele verschiedene Berufsfelder einsteigen.
Für einige Einsatzbereiche sind im Anschluss an das Studium allerdings Aus- bzw. Weiterbildungen erforderlich. So muss, wer als Psychologischer Psychotherapeut arbeiten und über die Krankenkassen abrechnen will, eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten machen.

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